Online-Umfrage zum Konzept „Virtuelle Altersresidenz im Quartier“

veröffentlicht 07.03.2026 von rk, Dekanat Darmstadt

Die Evangelische Stadtakademie Darmstadt betreibt zurzeit eine Online-Umfrage zum Konzept „Virtuelle Altersresidenz im Quartier“. Bis 31. März ist eine Teilnahme noch möglich. Es geht dabei um ein innovatives Wohn- und Betreuungskonzept, das älteren Menschen ermöglicht, in der eigenen Wohnung zu bleiben und trotzdem gut versorgt zu sein.

Online-Umfrage zum Konzept „Virtuelle Altersresidenz im Quartier“ zum Wohnen und Leben einer alternden Gesellschaft

Teilnahme bis 31.03.2026

Link zur Online-Umfrage: ekhn.link/YDUKHX

Das Konzept:
Die Idee entstand bei Veranstaltungen zur alternden Gesellschaft und zur Generationengerechtigkeit der Evangelischen Stadtakademie („Generationenvertrag neu schreiben?“).
Dabei wurde klar: Ohne Bürgerbeteiligung werden die ungelösten Krisen rund um den Generationenvertrag nicht zu bewältigen sein.
Es geht um ein innovatives, aber ungewöhnliches Wohn- und Betreuungskonzept, das älteren Menschen ermöglicht, in der eigenen Wohnung zu bleiben und trotzdem gut versorgt zu sein. Das Konzept garantiert Sicherheit und Versorgung, baut aber zugleich auf gerecht verteilte Eigenleistung, sowohl finanziell wie auch als Nachbarschaftshilfe auf.

Das Konzept „Virtuelle Seniorenresidenz im Quartier“ reagiert auf diese Krisen. Es stellt eine Alternative zu Seniorenheim oder betreutem Wohnen dar – ohne Umzug, aber mit entsprechender Sicherheit in der Versorgung.

Eckpunkte dazu: 
•    Die Mitgliedschaft ist freiwillig und die Mitglieder bleiben in ihren eigenen Wohnungen
•    Wie bei einer stationären Einrichtung schließen Interessierte einen Vertrag mit einer zentralen Organisation (z. B. als gGmbH oder Genossenschaft bei großen sozialen Trägern oder der Kommune). Mit dieser sind die Mitglieder über ein Netzwerk verbunden, das den Bedarf der Mitglieder koordiniert.
•    Die Mitgliedschaft ist an eine aktive Komponente gebunden: Wer beitritt, leistet — neben einem sozial gestaffelten finanziellen Beitrag — auch verpflichtend nachbarschaftliche Eigenleistungen für haushaltsnahe Dienste soweit und solange es möglich ist
•    Die Größe jedes nachbarschaftlichen Quartiers ist räumlich begrenzt, um kurze Wege zu ermöglichen. 80 bis 100 Mitglieder pro Quartier können sich noch gegenseitig kennen lernen, es geht auch um Vertrauen unter den Mitgliedern zu entwickeln. 
•    Eine digitale Plattform sorgt für Verlässlichkeit und steuert die Versorgung – bis hin zur Pflege, falls nötig.

Vermutlich ist für viele die Eigenleistung eine besondere Herausforderung. Deswegen ist das auch ein Schwerpunkt der Umfrage.
Wir wollen in der Umfrage erfassen, was Sie für Ihr Älterwerden erwarten und wünschen, aber auch was Sie einzubringen bereit sind. Ihre Antworten als Betroffene sind also sehr wichtig, für die Weiterarbeit an diesem Konzept und ob es weiterhin Überzeugungskraft gewinnt.

Anonymität und Datensicherheit:
Die Anonymität der Umfrage ist gewährleistet, nach dem Ausfüllen des Fragebogens wird automatisch von der Software eine Nummer statt der Emailadresse erzeugt, wenn der Fragebogen zurückgeschickt wird. Damit wird die Mailadresse unkenntlich gemacht. Das Umfragetool ist limesurvey www.limesurvey.org/de. Programm und Daten werden separat auf einem kirchlichen Server in Deutschland gehostet, zu der Umfrage hat nur die Stadtakademie Zugang. 
Für weitere Fragen der Datensicherheit steht die Stadtakademie zur Verfügung.
Das Ausfüllen des elektronischen Fragebogens kann unterbrochen und später fortgesetzt werden. 
Der Fragebogen kann aber nur einmal ausgefüllt werden. Ein erneuter Aufruf nach dem Absenden ist nicht möglich.

Kontakt: 
Evangelische Stadtakademie Darmstadt
OKR i.R. Dr. Franz Grubauer, Direktor 
Telefon: 06151-9502518, Mobil: 0170-3171011
Mail: franz.grubauer(at)ekhn.de 
ev-akademie-darmstadt.de