250 Jahre USA. Zwischen Zerstörung der Demokratie, Kulturkampf und Fußball-WM
Neue Frühjahrsreihe des Darmstädter Netzwerks für politische Bildung ab 23. April
Flyer zum Download: hier
Das Darmstädter Netzwerk für politische Bildung lädt zu einer Veranstaltungsreihe zum Thema „250 Jahre USA. Zwischen Zerstörung der Demokratie, Kulturkampf und Fußball-WM“ ein. Den Auftakt bildet am Donnerstag, 23. April, der Vortrag „A House Divided: Amerikas Weg von der Spaltung zur Krise der Demokratie“ von Prof. Dr. Manfred Berg, Historiker, Buchautor und ausgewiesener Amerika-Kenner von der Universität Heidelberg. Beginn ist um 19 Uhr im Katholischen Bildungszentrum nr30, Nieder-Ramstädter Straße 30, in Darmstadt.
Der Vortrag widmet sich der neueren Politikgeschichte der USA, deren Gründung am 4. Juli 1776 erfolgte: Nach 1945 galten sie als stabile Demokratie, die auf einem breiten Konsens beruhte. In den turbulenten Sixties zerbrach dieser Zusammenhalt. Und seit dem späten 20. Jahrhundert befeuerten Globalisierung, Einwanderung, Wertewandel und Medienrevolution die Spaltung der US-Gesellschaft – sozial, kulturell und politisch. Auch soll es um die Frage gehen, ob Trumps autoritäres Präsidialregime eine der ältesten Demokratien der Welt kippt.
Zum Inhalt der Reihe:
Ein Blick auf die aktuelle Situation in den USA zeigt die Selbstinszenierung eines (fast) autokratischen und egozentrischen Herrschers, Lügen, erbarmungslose Angriffe auf Menschen und auf grundlegende demokratische Prinzipien und Institutionen, aber auch einen langsam erwachenden Widerstand. Vor diesem Hintergrund thematisiert die Reihe die jüngere Geschichte und Politik in den USA, den Umbau des Staates und der Gesellschaft unter Trump, die Frage des Kulturkampfes, die Reaktionen der Zivilgesellschaft sowie die Verquickungen von Sport und Politik.
Die weiteren Vorträge:
Am Mittwoch, 29. April, 19 Uhr, spricht der Politikwissenschaftler Thomas Cranshaw vom Heidelberger Institut für Internationale Konfliktforschung über „Die USA auf dem Weg in die Autokratie?!“ im Offenen Haus, Rheinstraße 31, in Darmstadt.
„Politik als Kulturkampf: Die USA unter Trump“ ist das Thema von Prof. Dr. Johannes Völz, Politikwissenschaftler an der Universität Frankfurt, am Mittwoch, 6. Mai, ebenfalls um 19 Uhr im Offenen Haus, Rheinstraße 31.
Der Sportjournalist Chaled Nahar widmet sich am Donnerstag, 21. Mai, 19 Uhr, im Offenen Haus dem Thema „Auf dem Spielfeld der Mächtigen – wie Sport politisch genutzt wird“.
Den Abschluss bilden am Mittwoch, 27. Mai, Lesung und Gespräch mit Rieke Havertz, Journalistin und Podcasterin, zum Thema „Goodbye, Amerika? Die USA und wir – eine Neuvermessung“ um 19 Uhr im Katholischen Bildungszentrum nr30, Nieder-Ramstädter-Straße 30.
Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei, um einen freiwilligen Beitrag wird gebeten.
Filmreihe AlleWeltKino:
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Drei Filme begleiten die Vorträge, jeweils montags, 20.15 Uhr, im programmkino rex, Wilhelminenstraße 9, in Darmstadt. Der Eintritt kostet 6,50 Euro, ermäßigt 5,50 Euro: am 4. Mai „The change“ (Original mit Untertiteln, USA 2025), am 11. Mai „Elon Musk uncovered: Das Tesla-Experiment“ (Dokumentation, OmU, USA 2025) und am 18. Mai „Civil War“ (OmU, USA 2024).
Darmstädter Netzwerk für politische Bildung:
Zum Darmstädter Netzwerk für politische Bildung gehören die Wissenschaftsstadt Darmstadt/Amt für Kommunikation, das Evangelische Dekanat Darmstadt, das Katholische Bildungszentrum nr30, die Evangelische Studierendengemeinde, die Katholische Hochschulgemeinde, die Katholische Akademie des Bistums Mainz in Darmstadt und der AStA der Hochschule Darmstadt.
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Weitere Informationen:
Evangelisches Dekanat Darmstadt, Fachstelle Bildung und Gesellschaft, Alexander Mack und Winfried Kändler,
06151 136 2431 / 06151 136 2430, alexander.mack@ekhn.de / winfried.kaendler@ekhn.de