Festgottesdienst in Roßdorf

veröffentlicht 03.02.2026, Dekanat Darmstadt

Ihre Gründung hat die Evangelische Kirchengemeinde Roßdorf und Gundernhausen mit einem Festgottesdienst in der Roßdörfer Kirche gefeiert. Entstanden ist die neue Gemeinde durch die Fusion der beiden bis dahin selbstständigen Kirchengemeinden. Im Gottesdienst wurde zudem die neue Kantorin Maki Müller durch Dekan Dr. Raimund Wirth in ihren Dienst eingeführt und gesegnet.

Begegnung mit Gott ermöglichen
Festgottesdienst zur Fusion der Evangelischen Kirchengemeinde Roßdorf und Gundernhausen mit Einführung von Organistin Maki Müller

Ihre Gründung hat die Evangelische Kirchengemeinde Roßdorf und Gundernhausen mit einem Festgottesdienst in der Roßdörfer Kirche gefeiert. Entstanden ist die neue Gemeinde durch die Fusion der beiden bis dahin selbstständigen Kirchengemeinden. Im Gottesdienst wurde zudem die neue Kantorin Maki Müller durch Dekan Dr. Raimund Wirth in ihren Dienst eingeführt und gesegnet. 

Den Festgottesdienst gestaltete das Verkündigungsteam, das aus den Pfarrerinnen Nathalie Franke und Michèle Siegl-Guyot sowie aus Pfarrer Wolfram Seeger, Gemeindepädagogin Andrea Rücker und Kantorin Maki Müller besteht, dazu weitere Mitglieder des Kirchenvorstands und die Kita-Leiterin. Drei Kirchenchöre aus Roßdorf und aus Gundernhausen sangen zunächst separat und zum Schluss gemeinsam unter der Leitung von Maki Müller.

In seiner Predigt stellte der Dekan – ausgehend von einem Bibeltext aus der Offenbarung des Johannes – die Ambivalenzen von Lebens- und Glaubenserfahrungen dar. Kernaufgabe der Kirchengemeinde sei es, Begegnung mit dem biblisch bezeugten Gott, der sich in Jesus Christus offenbart, zu ermöglichen. Diese Begegnung sei „nie harmlos und nie folgenlos“. Man gehe „als ein anderer aus dieser Begegnung heraus: demütiger, getröstet und fest mit Gott verbunden“, so Dr. Raimund Wirth. 

Mit Blick auf die neu entstandene Kirchengemeinde ließ der Dekan den Reformator Martin Luther die gottesdienstliche Kernaufgabe einer Kirchengemeinde beschreiben. Sie solle „dahin ausgerichtet werden, dass nichts anderes darin geschehe, als dass unser lieber Herr selbst mit uns rede durch sein heiliges Wort und wir umgekehrt mit ihm reden durch Gebet und Lobgesang.“

Die neue rechtliche Struktur sei eine nötige Anpassung im Rahmen des Reformprozesses „ekhn 2030“. Sie sei das organisatorische Dach, unter dem Menschen zusammenkommen, um Gott zu loben, zu bitten und eine von der Nächstenliebe geprägte Gemeinschaft zu leben. Abschließend segnete der Dekan das Verkündigungsteam, die Mitglieder des Kirchenvorstands und die Leiterin der Kindertagesstätte für ihren gemeinsamen Dienst in der vereinigten Kirchengemeinde, und legte ihnen die Hände auf. 

An den Gottesdienst schloss sich ein Empfang mit Grußworten im Elisabeth-Haus an.