Miteinander und mit Gott verbunden
Dekanatskonfitag mit 170 Teilnehmenden in Ober-Ramstadt
Rund 170 Konfirmandinnen und Konfirmanden aus Gemeinden des Evangelischen Dekanats Darmstadt haben in Ober-Ramstadt ihren gemeinsamen „Konfitag“ erlebt. Dieser stand unter dem Motto „Konnect“, ein Wortmix aus Konfirmand/Konfirmandin und dem englischen Wort „connect“ für verbinden/verknüpfen. Begleitet wurden die Jugendlichen von Pfarrerinnen und Pfarrern sowie Gemeindepädagoginnen und Gemeindepädagogen aus ihren Gemeinden. Dekanatsjugendreferentin Andrea Wekwert, Stadtjugendpfarrerin Dagmar Unkelbach und Stadtjugendreferent Godwin Haueis haben den Tag vorbereitet und mit einem Team umgesetzt.
Mit einem Gottesdienst in der evangelischen Kirche in Ober-Ramstadt begann der Dekanatskonfitag stimmungsvoll. Dieser wurde von den Gemeindepädagoginnen Andrea Rücker und Nina Keppel, dem Gemeindepädagogen Andreas Schitt sowie jugendlichen Teamerinnen und Teamern gestaltet. Auch der Dekanatsjugendchor unter der Leitung von Dekanatskantorin Carolin Raschke wirkte mit. Im Gottesdienst ging es um Themen wie „echt sein“, Entscheidungen treffen und Künstliche Intelligenz.
Nach einem spielerischen Kennenlernen konnten die Jugendlichen in den Räumen der Georg-Christoph-Lichtenberg-Schule an Workshops teilnehmen. 15 verschiedene Themen waren im Angebot, alle Workshops wurden ehrenamtlich von Fachpersonen geleitet. Da ging es etwa um den Kontakt zu Gott, zu anderen und zu sich selbst, um die Lebenssituationen von geflüchteten Menschen und von sehbeeinträchtigten Menschen. Weitere Themen waren Rechte, Kommunalwahl, Wehrpflicht, Umgang mit Stress oder das Kennenlernen kreativer Zugänge zu biblischen Geschichten. Auch ein Tanzworkshop wurde angeboten. Zu Gast waren auch die Landesjugendreferentinnen der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Katharina Adamek und Eltje Reiners, die ebenfalls Workshops gestalteten.
Zum Abschluss waren alle Konfis zur Zaubershow mit dem Künstler „Mr. Joy“ in der Aula eingeladen, bevor sie mit einem Segen am frühen Abend verabschiedet wurden. „Für uns als Verantwortliche war es ein wunderbares Zusammenspiel aus den vielen Konfis als Teilnehmende, engagierten Teamerinnen und Teamern und kreativen Workshopleitenden mit einer immer wieder verblüffenden Zaubershow als Abschluss“, zieht Andrea Wekwert, die die Gesamtleitung hatte, Bilanz, „es ist ein besonderes, bereicherndes Projekt, bei dem nicht nur die Konfis Vernetzung und In-Kontakt-Sein erleben können.“
Dies waren die Workshop-Angebote:
- „Check dein Privileg“ - Was bedeutet es, so zu leben, wie Du lebst? Welche Auswir-kungen hat das?
- „Muss ich zur Armee? Der Streit um die Wehrpflicht“ - Wie wird das diskutiert? Wie ist Eure Meinung dazu?
- „Vor Ort mitgestalten. Wie geht eigentlich Kommunalpolitik?“ - Wofür brauchen wir sie? Und wie kannst Du sie mitgestalten?
- „In Kontakt bleiben mit sich und anderen. Eigene Postkarten drucken“ - Wie bleibe ich in Kontakt oder wie nehme ich diesen wieder zu Menschen auf, die mir viel be-deuten?
- „LGBTQIA + Grundlagenworkshop: Vielfalt verstehen“ - Was bedeutet es, queer zu sein und als queerer Mensch in unserer Gesellschaft zu leben?
- „Konfis haben Rechte“ - Dich erwartet ein interaktiver Rundgang, auf dem du die Rechte, die du als Konfi hast, kennenlernst und entdeckst.
- „Kreativ in Kontakt mit der Bibel“- Eine biblische Geschichte in kreativer Weise kennenlernen
- „Lass Dich nicht stressen – Dein Werkzeugkasten für stressige Zeiten“ - Was kann mir helfen? Was ist schon in mir und kann es nutzen?
- „Mein Leben als sehbeeinträchtigte Person“ - In Kontakt kommen und Tools aus dem Alltag kennenlernen und ausprobieren
- „Stimmkontakt“ - Durch Singen in Kontakt mit anderen und mit Gott kommen
- „Wege der Integration“ - Im Austausch etwas über die Lebenssituationen Geflüchte-ter und ihrer Integration in unsere Gesellschaft erfahren.
- „Sinnespfad – (Sinn)voll verbunden“ - Paarweise werden fehlende Sinne durch die andere Person ersetzt
- „Im Kreativsein Gott begegnen“ - Es startet mit einer Phantasiereise, die euch zur Ruhe kommen lassen wird, um Gott zu begegnen. Das Erlebte wird dann auf eine Leinwand gebracht.
- „K-Pop-Tanz - Einmal Moves beherrschen wie ein K-Pop Idol“ - Schritt für Schritt wird die Choreo im Stil der koreanischen Stars erarbeitet – keine Vorkenntnisse nötig.