In ihrer Begrüßung haben Dekan Raimund Wirth und Oberbürgermeister Hanno Benz die große Bedeutung des Einsatzes für die liberale Demokratie unterstrichen und die wichtige Rolle von zivilgesellschaftlichen Initiativen und von Kirche als Teil der Zivilgesellschaft in diesem Bereich hervorgehoben. Nur durch gemeinsames Handeln kann die Gesellschaft in ihrer gesamten Breite erreicht werden.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen dann die Erwartungen und Ideen der teilnehmenden Menschen, die überwiegend Vertreter*innen von unterschiedlichsten Organisationen und Einrichtungen aus dem zivilgesellschaftlichen, karitativen, kommunalen und gewerkschaftlichen Bereich waren. Und schließlich ging es um die Möglichkeiten, wie Projekte in Darmstadt finanziell unterstützt werden können. Für diese Förderung stehen dieses Jahr etwa 60.000 Euro zur Verfügung, in den nächsten Jahren ca. 80.000 Euro.
In vielen Gesprächen während und nach der Veranstaltung wurden erste Ideen für Projekte entwickelt, mit deren Hilfe eine lebendige Demokratie gestärkt werden kann. Das große Interesse und das Engagement der teilnehmenden Menschen haben die große Motivation gezeigt, sich in den kommenden Monaten und Jahren mit spannenden und erfolgreichen Projekten und Veranstaltungen für eine liberale Demokratie und gegen menschenverachtende, rechtsextremistische und rassistische Ansichten einzusetzen.
Hintergrund
Die Partnerschaft für Demokratie ist im Rahmen des Bundesprojekts "Demokratie leben" (www.demokratie-leben.de) eine Kooperation der Wissenschaftsstadt Darmstadt und des Evangelischen Dekanats Darmstadt, die bis 2032 angelegt ist. Mit dieser Partnerschaft sollen zivilgesellschaftliche Projekte in den Bereichen Demokratieförderung, Partizipation und Extremismusprävention gefördert werden. Die administrative Verantwortung für das Projekt liegt dabei im Amt für Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt der Wissenschaftsstadt Darmstadt, die inhaltliche Verantwortung, die Beratung und Begleitung der Projekte liegt beim Evangelischen Dekanat.